Mobirise



Erwachsenes und kindliches Stottern

Erwachsenes und kindliches Stottern; was ist das und wie hilft die logopädische Therapie ?

Unter Stottern versteht man primär eine Störung des Redeflusses, welche durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufes durch Laut, Silben und Wortwiederholungen gekennzeichnet ist. Es können sowohl Dehnungen eines oder mehrerer Laute oder Blockaden bei bestimmten Buchstaben auftreten.

Sekundär können noch verschiedenste Merkmale beteiligt sein. Mitbewegungen beim Sprechablauf, das Einsetzen von Füllwörtern, der Austausch von als „schwierig“ empfundenen Wörtern durch „leichtere“ Wörter sind Begleitsymptome, die nach außen erkennbar sind.

Nicht sichtbare Symptome sind ein sehr hoher Leidensdruck durch die Sprechanstrengung. Menschen, die unter ihrem Stottern leiden, ziehen sich oft aus dem sozialen Leben zurück.

Auch Kinder die stottern, bemerken rasch, dass ihr Sprechen anders ist als bei nicht stotternden Kinder.

In der logopädischen Therapie wird konkret an der Symptomatik gearbeitet.

Bei Erwachsenen wird direkt an dem Stotterereignis angesetzt. Techniken für ein flüssiges sprechen werden eingeübt. (fluency Shaping oder Stottermodifikation). Sekundäre Merkmale werden gemeinsam untersucht und abgebaut.

Bei Kindern kann entweder ein indirekter oder direkter Ansatz gewählt werden. Beim indirekten Ansatz steht die Lust am Sprechen im Vordergrund. Durch Bewegungs-und Sprachspiele, Lieder, Verse, Entspannungs- und Dialogübungen wird die Sprechfreude des Kindes gefördert.

Beim direkten Ansatz wird eine Sprechtechnik mit den Kindern erlernt. In beiden Fällen werden die Eltern eng in die Therapie mit eingebunden.

Je früher die Behandlung beginnt, desto höher sind Erfolgsaussichten.

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